Herbstausflug nach Yvoire vom 7.September 2013


Eine gut besuchte schöne Reise


Uiii… die ganze Woche vor dem 7.September schien die Sonne und ausgerechnet für Samstag, an unserem Reisetag, will es regnen. Aber Petrus war gnädig mit uns und wir mussten den Schirm nie öffnen! Nass wurden wir trotzdem, zwar nicht vom Regen sondern vom schwülen Klima. Alle hatten schwitzen müssen. Wir mussten es in Kauf nehmen und genossen trotzdem einen schönen Erlebnistag.

Es hatten sich 39 Personen angemeldet, davon 4 Nichtmitglieder. Leider mussten Beat und Susanne Spahni aus Gesundheitsgründen kurzfristig wieder absagen. So übernahm Walter Zaugg die finanziellen Aufgaben und unterstützte mich, wo es nötig war. Besten Dank Walter!

Zuerst versammelten wir uns alle um 8.45 Uhr im Bahnhof Bern. Gemeinsam bestiegen wir dann den reservierten Zugabteil und fuhren nach Lausanne. Rene Ruckstuhl mit seinem „Elektro-Ferrari“ (Elektr. Rollstuhl) wurde in einem andern Wagen verladen und in Lausanne von Walter abgeholt. In Lausanne fuhren wir mit der Metrobahn nach Ouchy. Nach nur 5 Min. Fussmarsch erreichten wir unser Dampfschiff, die „Rhone“. Während der etwas über 2 stündiger Fahrt genossen wir das Mittagessen im nostalgischen 1.Klass Saal. Vorab habe ich den Gästen die freudige Überraschung mitgeteilt, dass Beat Spahni für alle Mitglieder das Apéro gespendet hat. Mit grossen Augen wurde dies zur Kenntnis genommen. Später schickten wir ihm eine Dankeskarte …uiii… es hatte grad noch Platz gehabt für alle Unterschriften! Tausend Dank Beat!

Um ca. 13 Uhr in Yvoire angekommen bat ich eine Passantin, für uns ein Gruppenfoto zu klicken. Danach informierte ich über die Rückkehr, erzählte etwas über den Genfersee und das Städtchen Yvoire. Fast die Hälfte kamen zuerst mit mir den „Irrgarten der 5 Sinne“ besuchen, bevor wir auch das Städtchen bestaunten. Die andern gingen das Städtchen auf eigene Faust besichtigen. Wichtig war, dass alle wieder um 15.45 Uhr bei der Schiffländte zurück sind. Da es so warm und schwül war, waren natürlich der Durst und das Bedürfnis nach etwas Kühlem gross! Mit Bier und anderen Flüssigkeiten wurde literweise getrunken und Glace schleckend die Kehlen und die Köpfe gekühlt. Welche Wohltat!

Mit einem Kursschiff verlassen wir um 16.05 Uhr Frankreich wieder und stiegen nach nur ca. 20 Min. in Nyon aus. Rene Ruckstuhl fuhr selbständig mit einem späteren Dampfschiff nach Genf. Wir andern liefen in Nyon den steilen Weg hinauf zum Schloss und genossen noch eine herrliche Aussicht über den grossen Genfersee. Das Wetter veränderte sich. Es wurde immer bedrohlicher mit schweren Wolken bedeckt. Doch wir wurden nicht nass! Da alle schon etwas müde wurden, entschlossen einige sofort nach Bern zu fahren, andere tranken in Lausanne noch etwas und fuhren via Neuenburg über Biel nach Hause. In Bern angekommen, stellte ich fest, dass wir genau 12 Stunden unterwegs waren.

Dieser Tag gefiel allen sehr gut und sie bedankten sich bei mir für die Organisation. Margrit Buser, ein Nicht-Mitglied, hatte sogar vor allen eine Dankesrede gehalten und mir eine feine Spezialität überreicht. Herzlichen Dank Margrit!

Zuletzt möchte ich noch erwähnen, dass zwei Gebärdensprachstudentinnen mitkamen. Es war toll zu sehen, wie sie sich mit den Gehörlosen unterhalten haben. Astrid zeigte gar Mut, bei einem kurzen Vortrag im „Irrgarten“, dass sogar auf Französisch gehalten wurde, für uns in der Gebärdensprache zu übersetzten. Bravo!

Ich habe diese Reise gerne organisiert. Ich wäre aber sehr froh um neue Vorschläge. Nur so kann ich dann rechtzeitig und optimaler organisieren und den Bedürfnissen besser anpassen.

Bericht und Fotos: Yvonne Zaugg