Fotogalerie für Schneewanderung vom 09. März 2013

Schneewanderung auf der Engstligenalp mit Fondue-Plausch im Iglu

Bern ab: 8.39 Uhr – Engstligenalp an: 10.38 Uhr! Nach nur genau 2 Stunden ab Bern per Bahn, Postautos und Luftseilbahn sind 7 Personen am Ziel angekommen. Die restlichen 6 Personen kommen mit Autos und wir treffen sie direkt an der Talstation Unter dem Birg. Das Wetter zeigt sich hochneblig, was unsere Laune aber nicht betrübt. Denn es sollte laut Wetterbericht etwas sonniger werden. Oben auf der Bergstation informiert Yvonne den Ablauf: Wer möchte, laufen wir zuerst 1 bis 1 ½ Stunde einen Rundweg. Unterwegs bewundern wir die Aussicht ins Tal, das jedoch immer noch mit Hochnebel behangen ist. Die Temperatur war angenehm. Kaum scheint die Sonne nur schon ein bisschen durch die Nebeldecke, spürte man schon ihre warmen „Küssli“. Einigen von uns wird es zu warm (zu warm angezogen) !
Engstligenalp hat ein Talkessel, der mit 2 Skiliften, einem extrapräparierten Schlittelhang, mit diversen Animationen wie Iglu bauen, Schlittenhunde, usw. die Gäste anlockt. Die Sonne scheint im Winter nur über Mittag! Dafür bleibt der Schnee länger an den Hängen und im Tal liegen. Diverse Spuren entdecken wir auf dem Schneewanderweg: Pfoten, Schuhen, Stöcken und Schneeschuhen, Schlitten, Ski und Langlaufski. Es hat noch soviel Schnee im Talkessel, dass von den wenigen paar Häusern nur die Hälfte oder gar nur das Dach herausschaut.
Heute denken wir auch an Susanne Spahni, die ihren 50.Geburtstag feiert und deshalb nicht kommen kann. Wir schickten ihr per MMS eine Gratulation mit einem Bild von uns. Nach gut 1 ½ Stunden kommen wir beim Iglu an. Leider ist Doris nicht wohl und mag kein Fondue essen. Schade! Wir werden von einem Bekannten aus Niederwennigen/ZH überrascht: Albert Bucher gesellt sich spontan zu uns. Durch den etwas rutschigen Eingang begeben wir uns ins Fondue-Iglu. Die Meisten sind noch nie hier gewesen und bestaunen den Bau, die mit den kunstvoll in Eisklötze gefrorenen Rosen und andere Dinge dekoriert ist. In einer Nische steht unser Tisch, für 13 Personen schön vorbereitet. Aber oh weh, es ist viel zu dunkel für uns Lippenkommunizierende! Die nette Serviertochter legt noch zusätzlich ein paar Kerzen mehr auf den Tisch. Auch ist es viel zu eng zum Sitzen! Hat aber den Vorteil, dass wir gegenseitig etwas Wärme spenden. Das Fondue schmeckt herrlich! Es ist eine Spezialmischung von einem Käser in Adelboden, den es sonst nirgends gibt. Je länger wir darin sitzen, je mehr spüren wir die Kühle. Wir haben Decken erhalten. Die, die beim Laufen zu warm hatten, sind jetzt doch froh, dass sie nicht frieren müssen, weil sie warm genug angezogen sind.
Es wird viel geplaudert, geblödelt und gelacht! Aber auch ernsthaft über Politik, Sport und Sonstiges erzählt. Man sieht wieder, wie wichtig solche Zusammenkünfte für uns Gehörlose sind.
Wir haben noch 1 Stunde Zeit, also begeben wir uns noch ins Restaurant um uns, mit Kaffee, Tee oder Kaffeeschnaps etwas aufzuwärmen. Yvonne erzählt noch etwas über den Iglu-Bau. Engstligenalp ab: 15.30 Uhr – dann ab Thun individuelle Heimfahrten. Es war ein schöner Tag und die Meisten bedankten sich bei Yvonne für die Organisation. Sie freut sich, dass es allen gefallen hat und hat es gerne organisiert.

Bericht:Yvonne Zaugg

Foto: Beat Ledermann
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