Schneewanderweg mit Rätselposten im Diemtigtal vom 3. März 2012

Der Samstag 3. März 2012, zeigte sich eher frühlingshaft. Viele wussten nicht so recht , was anziehen: eine dicke Winterjacke oder eine leichte Windjacke? Einerseits wehte zwischendurch doch ein etwas kühler Wind oder wenn wir durch die Schatten der Häuser oder Bäume liefen, spürte man doch etwas winterhaftes. Anderseits kamen wir schnell ins Schwitzen. Die Sonne schickte ihre frühlingswarme Strahlen auf uns Wanderfreudige nieder, die das Superwetter genossen.

Rund 19 Gehörlose, darunter zwei von Baden ZH, reisten per Bahn, Bus oder Autos an und besammelten sich in der Nähe der Talstation Grimmialp. Rosmarie Bühler und Meieli Thuner blieben im Dorf und wir andern marschierten los. Die Aufgabe unterwegs war, Lösungen auf die 2 Fragen pro Posten zu finden. Leider waren beim ersten Posten kaum noch Papiere vorhanden, worauf man die Lösungen eintragen konnte. So versuchten wir auf einem Blatt zusammen die Fragen zu lösen. Es waren einfache Fragen. Am Schluss liess Beat Spahni unser Lösungsblatt beim Skilift abgeben...mal sehen, ob etwas zurückkommt.

Schon bei der ersten Kreuzung gab es Meinungsverschiedenheiten, wohin es weiter geht... die beiden Beat's und Beatrice, die uns leiten sollten, waren selber auch unsicher ... einige liefen bereits nach links auf der Langlauf-Loipe (!) weiter...andere folgten Walter Zaugg`s Tipp, dass der Blausee auf der geraden Richtung liegt und wir von dort weiter nach Schwenden laufen müssten. Wir warteten, bis die ersten Losmarschierer unseren Rückruf befolgt hatten. Gleich nach einem kurzen Aufstieg entdeckten wir tatsächlich den kitzekleinen Blausee, der zwar nicht blau sondern eher wie ein schwarzer Fleck, inmitten eines Schneefeldes und teilweise mit dunklen Tannen umzäunt, wirkte.

Wir liefen weiter auf dem Schnee, das etwas nass und schwer auf der Wiese lag und am schmelzen war. Die Wanderroute sollte in 1 1 /2 Stunde bewältigt sein. Wir hatten aber viel länger! Logisch...wenn man unterwegs so viel zu schwatzen hat und wir dabei stehen bleiben mussten! Manchmal mussten wir auch unangenehmer weise den schneefreien Asphalt unter die Füsse nehmen. Oder einen ganz schmalen Fussweg, das mit rutschigem Eis bedeckt und mit einem Seil gesichert war. Dieser Weg führte uns zu einer kleinen Kirche, das ganz einfach, das Dach mit Schindel bedeckt und trotz ohne Bemalungen an Wänden, ohne farbige Fenster, sehr hübsch aussieht.

Im Dorf trafen wir wieder die beiden geduldig wartende Frauen. Gleich nach der Rundtour knipste im Dorf eine fremde Person mit Beat Ledermanns Kamera einige Gruppenfotos, wobei sein Kollege Beat Spahni leider nicht drauf gekommen ist. Er „flüchtete“ plötzlich kurz vor der Besammlung weg, um seine geliebte Eishockey schauen zu gehen. Wir alle andern gesellten uns in einer Beiz um den Durst zu löschen. Der GVB spendierte allen ein Getränk ! Vielen Dank!

Es war ein schöner Tag! Bereits kursieren wieder Ideen, wo wir im nächsten Jahr Schneewandern könnten...mal sehen, wohin der GVB uns führen wird.

Bericht: Yvonne Zaugg; Foto: Beat Ledermann; Film: Beat Spahni

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